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Julian H.(13) macht sich im Deutschunterricht Gedanken: Ein Virus verändert mein Leben.

Wann und wie hast du zum ersten Mal über das Virus gehört?

Julian: Ich glaube, ich habe es zum ersten Mal in den Nachrichten gehört. Dabei habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht. Ich dachte, dass dieses Virus in China bleibt, doch als COVID 19 zu uns gekommen ist, war es sehr bedrückend. Es ist auch alles so schnell verlaufen.

Was war am Freitag, 13. März 2020?

Julian: An diesem außergewöhnlichen Tag haben wir die Nachricht bekommen, dass wir am Montag in den Lockdown gehen werden. Ich wusste an diesem Tag nicht so recht, was das zu bedeuten hat. Es ist so plötzlich passiert - von einem Tag auf den anderen durften wir nicht mehr in die Schule gehen. Ich war sehr verwirrt.

Sehr viele Bestimmungen und Verbote prasselten herein. Erst im Laufe des Lockdowns ist mir klar geworden, dass ich für einige Zeit keine Freunde mehr treffen darf.

 

Wie hat sich 2020 dein Schulleben verändert?

Julian: Ich musste nun viel mehr über den Laptop erledigen und verbrachte viel Zeit vor dem Laptop. Rücksprache und Fragen erfolgten per Mail. Ich musste lernen, selbstständiger zu werden und meine Zeit besser einzuteilen.

Was hat sich noch alles verändert?

Julian: Da ich meine Freunde nicht treffen durfte, habe ich sehr oft mit ihnen online gechattet. Ich beschäftigte mich mit sehr viel mit meiner kleinen Schwester. Ich war viel mit dem Fahrrad unterwegs. Um die Langeweile zu stillen, begann ich viel zu lesen.

Ich habe im 1. Lockdown im Frühling alle Harry-Potter-Bücher gelesen (freiwillig)!

Was empfindest du als belastend?

Julian: Ich finde belastend, dass ich nicht mehr bei meinen Freunden schlafen kann, nicht mehr zu meiner Oma gehen darf. Es ist belastend, dass ich meine Oma mit Corona anstecken könnte. Ich weiß ja nicht, ob ich den Virus COVID 19 habe. Denn die meisten Jugendlichen haben ja keine Symptome.

Ich finde es schade, dass wir nicht mehr in die Schule gehen dürfen.

Welche positiven Seiten hat diese Zeit der Corona-Krise bewirkt?

Julian: Es gibt zurzeit keine Schularbeiten und keine Tests. Ich habe mehr Zeit mit der Familie verbracht und bei der Arbeit geholfen. Ich habe viele Bücher ausgelesen.

Was hast du in den letzten Monaten gelernt?

Julian: Besser mit dem Laptop umzugehen. Ich musste selbständiger arbeiten.

Ein besonders starkes Erlebnis im Jahr 2020 war, als ….

Julian: ... wir im Mai wieder in die Schule gehen durften.

Was wünscht du dir für 2021?

Julian: Ich wünsche mir, dass die Corona-Ansteckungszahlen niedriger werden und der Virus bekämpft wird, sodass ich in die Schule gehen darf. Ich hoffe auch, dass ich meine Freunde wieder besuchen darf.

   
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